– Corona-Krise – Wir sind für Sie da!

Auch in diesen turbulenten und für uns neuen Zeiten sind wir für Sie da. Alle unserer Filialen sind zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet. Zum Schutz der Gesundheit als auch der unserer Mitarbeiter jedoch mit einigen Einschränkungen:

Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Lage unsere Hygienemaßnahmen weiter verschärft wurden. Dies kann zu etwas längeren Bedien- und damit verbundenen Wartezeiten führen.

Zudem bitten wir ALLE darauf zu achten, dass sich nie mehr als 4 Kunden gleichzeitig in einem Verkaufsraum befinden.
Auch halten Sie bitte ausreichend Abstand zu Ihren Mitmenschen als auch unseren Mitarbeitern/ -innen.
Hierzu wurden zahlreiche Hinweisschilder aufgestellt. Weitere Maßnahmen werden in den kommenden Tagen getroffen, so dass es auch beim Warten vor den Filialen zu keinen Unstimmigkeiten bezüglich der Reihenfolge der wartenden Personen kommen wird.

Helfen Sie uns indem auch Sie auf die maximale Eigenhygiene achten. Auch hierzu haben wir einen entsprechenden Aushang erstellt.

Sofern möglich, bitten wir Sie, eine Kartenzahlung dem Bargeld vorzuziehen.
Wir nehmen zur Bezahlung dennoch Bargeld entgegen.

Unsere Produkte sind sicher und werden ständig getestet. Zudem werden Keime und Viren bei der Erhitzung während der Herstellung bei uns – oder Zubereitung bei Ihnen – inaktiviert/abgetötet.

Diese Maßnahmen dienen zum Schutz aller – auch zum Schutz Ihrer eigenen Familie und der schwächsten unserer Gesellschaft!

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen beste Gesundheit.

Neue Metzgerei in Heerdt

Heerdt Nach sechs Wochen Umbauphase hat die Metzgerei Ludwig am Nikolaus-Knopp-Platz eröffnet.

Bettina Heuser glaubt fest an das Metzgerhandwerk, und es ist ihr wichtig, dass Traditionsmetzgereien in den Stadtteilen erhalten bleiben. „In den letzten zehn Jahren ist mehr als die Hälfte der deutschen Handwerksmetzger von der Bildfläche verschwunden“, sagt sie. Fleisch und Wurst sollten nach Möglichkeit keine Massenware, sondern weiterhin ein Handwerksprodukt sein, so Heuser. Deshalb hat sie auch nicht lange gezögert, als Nicole Dreps, die sich nach 44 Jahren zur Ruhe gesetzt und ihre Metzgerei geschlossen hat, sie fragte, ob sie ihr Ladenlokal übernehmen wolle. Eine sechsstellige Summe hat Heuser in Umbau und Modernisierung investiert, hat unter anderem eine neue Kühltheke angeschafft und die gesamte Ladeneinrichtung den neuesten Standards angepasst. Ein eingespieltes Team meistert – wie bei jeder Eröffnung einer Filiale der Metzgerei Ludwig – die Anfangsphase und unterstützt nicht nur die neue Auszubildende, sondern auch Pia Braz Ferreira. Die gebürtige Portugiesin ist im Stadtteil bestens bekannt, hat sie doch rund 30 Jahre lang an der Seite von Nicole Dreps die Heerdter mit Fleisch- und Wurstwaren versorgt. „Ich freue mich sehr, dass Pia uns erhalten bleibt“, sagt Heuser – nicht nur, weil ihre Frikadellen „der Hammer“ sind.

Besonders glücklich sind Bettina Heuser und ihr Team über den herzlichen Empfang, den ihnen die Heerdter bereitet haben. „Nachdem die Metzgerei sechs Wochen lang geschlossen war, ist die Freude der Menschen über unsere Eröffnung deutlich zu spüren“, sagt sie. Natürlich weiß die 55-jährige Unternehmerin, dass ihre Entscheidung, das Geschäft zu übernehmen, ziemlich mutig war. Aber sie glaubt fest daran, dass eine Metzgerei den Stadtteil bereichert, zumal dort ohnehin das eine oder andere leere Ladenlokal zu beklagen ist. „Ich bin sicher, dass die Heerdter unser Engagement zu schätzen wissen“, so Heuser.

Unterstützt wird sie inzwischen nicht nur von ihrem engagierten Team, sondern auch von Sohn Julian. Der 26-jährige gelernte Bankkaufmann hat die Leidenschaft für hochwertige Fleisch- und Wurstwaren von seiner Mutter übernommen – und die ist stolz darauf, dass die nächste Generation in den Startlöchern steht.

Quelle: RP Online Artikel hier lesen
FOTO: Anne Orthen (ort)

Frischebox statt Plastikmüll

In ihrer Filiale in Gerresheim hat die Metzgerei Ludwig umweltfreundlichere Mehrwegverpackungen eingeführt.

Unscheinbare Plastikdosen, durchsichtig, stapelbar, wahlweise mit weißem oder türkisfarbenen Deckel liegen auf der Theke der Metzgerei Ludwig in Gerresheim. Daneben ein Flyer. Darauf steht geschrieben: „Gemeinsam gegen den Verpackungsmüll“ und „Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen“. Insgesamt mehr als 300 Stück dieser Frischeboxen hat die Metzgerei Ludwig gekauft. Statt Einmalverpackung können sich Kunden für das neue Mehrwegbehältnis entscheiden. Seit ein paar Wochen können sich die Gerresheimer in der Metzgerei Ludwig nun die Schinkenwurst oder das Mittagsangebot in eine Plastikdose einpacken lassen.

Auch die Alltagstauglichkeit der Frischeboxen soll ausprobiert werden, schließlich müssen bestimmte Hygienevorschriften eingehalten werden. Und: „Wenn es den Service belasten würde, macht es keinen Sinn“, sagt Heuser. Ziel ist es langfristig, die Frischebox auch in den anderen sechs Filialen in Düsseldorf zu etablieren.

Die Bilanz nach den ersten Wochen mit Frischebox ist positiv. Bereits 35 Stück wurden verteilt. „Das ist ganz schön viel“, findet Julian Heuser. Aber man sei für ein paar Monate gerüstet. Auch die Verkaufsabwicklung mit Box klappt bisher gut. „Der Kunde legt die einzelnen Behälter auf ein Tablett, die Verkäuferin nimmt das Tablett und befüllt die Boxen“, erklärt Heuser. So der Ablauf, wenn der Kunde die Box mitbringt. Laut Hygienevorschriften dürfen die Verkäufer die mitgebrachten Behälter nicht direkt berühren, darum werden diese auf dem Tablett zwischen Verkäufer und Kunde ausgetauscht. „Leider können wir die Boxen in der Filiale nicht waschen, das ist logistisch nicht möglich“, so Heuser. Und werden die Verpackungen nicht vom Betrieb selbst gereinigt und desinfiziert, dürfen die Mitarbeiter keinen direkten Kontakt mit den Behältnissen haben. Verpackungsmüll reduzieren, den die Metzgerei produziert, war schon lange ein Wunsch des Unternehmens. Doch bisher waren Mehrwegverpackungen für Frischwaren wie Fleisch und Aufschnitt nicht erlaubt. Das hat sich jetzt geändert. Als das Okay des Veterinäramts kam, ging alles ganz schnell: Frischeboxen wurden beim Hersteller geordert, Info-Flyer gedruckt. „Wir haben alles innerhalb einer Woche organisiert“, sagt Heuser. Die erste bestellte Marge (60 Stück) wurde in Italien hergestellt, die zweite (250 Stück) in der Schweiz. „Uns war es wichtig, dass die Produktionsunternehmen auch gewisse ökologische Standards einhalten“, so Heuser. Der Einkaufspreis pro Dose liegt für das Unternehmen bei fünf Euro. Trotzdem habe man sich dagegen entschieden, ein Pfandsystem einzuführen. „Wir vertrauen unseren Kunden, dass sie ihre Box wiederverwenden. Sonst hat die Umwelt auch nicht gewonnen.“ Und natürlich können Kunden auch eigene Dosen mitbringen.

Die Metzgerei versucht, auch bei den Einmalverpackungen Müll zu reduzieren. So werden Tragetaschen – aus Plastik oder Papier – nur auf Bitte des Kunden gereicht. Die Einmalverpackungen werde es in Zukunft weiterhin geben. „Viele wollen es auch nicht, unsere Verkäufer bieten es lediglich an“, sagt Heuser. So auch bei Sigrid Rupprath. Die Gerresheimerin kauft seit 20 Jahren in der Metzgerei Ludwig ein, heute lässt sie ihren Einkauf das erste Mal in der Frischebox einpacken. Sie hat sich bewusst für das nachhaltige Angebot entschieden: „Der Umwelt zuliebe kann man auch mal auf Papier verzichten“, meint sie.

Quelle: RP Online Artikel hier lesen
FOTO: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Neue Filiale der Metzgerei LUDWIG in Pempelfort

Traditionsmetzgerei mit neuem Namen

Mit der Übernahme der seit rund einem halben Jahrhundert bestehenden Metzgerei Klöpfer an der Duisburger Straße hat die Metzgerei Ludwig nun auch eine Filiale in Pempelfort.

Gegründet wurde der Betrieb von Metzgermeister Walter Klöpfer, der ihn über viele Jahre gemeinsam mit seiner Frau leitete. Tochter Gabi ist im Betrieb gewissermaßen aufgewachsen. Kein Wunder also, dass sie später selbst einen Metzgermeister heiratete. Gemeinsam mit ihrem Mann Ingo Blumentrath führte die heute 54-Jährige das Geschäft ihrer Eltern weiter, als diese in den Ruhestand gingen. Und sie bleibt ihm auch erhalten, nachdem ihr Mann sich nun zur Ruhe gesetzt und an die Metzgerei Ludwig von Bettina Heuser übergeben hat.
„Das war ganz wichtig für mich, denn sie ist die Seele des Geschäfts, kennt die Namen aller Stammkunden und weiß, was sie am liebsten kaufen“, sagt die neue Inhaberin. Die Frauen verstehen sich prächtig, sind sie doch beide als Metzgerstöchter aufgewachsen und haben schon als junge Mädchen mit den Eltern im Laden gestanden. Überhaupt möchte Heuser alles in den Händen des bestehenden Teams lassen, so auch die Rezeptur des „berühmten“ Fleischsalats oder die täglich frisch hergestellten Kohlrouladen. Es liegt der 53-Jährigen sehr am Herzen, einen so alteingesessenen handwerklichen Betrieb weiterzuführen. Lediglich die längst bewährten Standards der Metzgerei Ludwig, von der Ladeneinrichtung über das Bestellsystem bis hin zum Verkauf hat sie nach der Übernahme eingeführt. So war es für sie auch selbstverständlich, alle Mitarbeiter zu übernehmen, darunter auch Oliver Blumentrath, Enkel des Gründers und ebenfalls gelernter Metzgermeister. Da große Investitionen notwendig waren, ist der 29-Jährige froh, dass die Metzgerei Ludwig den Betrieb übernommen hat. Das gibt ihm die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, um später vielleicht ein eigenes Geschäft zu führen.

Hier gehts zur Filiale Metzgerei Ludwig in Düsseldorf Pempelfort: Duisburger Straße 84

Quelle: RP Online Artikel hier lesen
FOTO: endermann

Nice to MEAT you, Pempelfort! Neueröffnung am 19.10.2017

Auch im schönen Pempelfort gibt´s jetzt die Metzgerei LUDWIG. Ganz besonders freuen wir uns auch hier dem allgemeinen Metzgereisterben etwas entgegensetzen zu können.
Mit der Übernahme der von Ingo Blumentrath geführten und bereits über 50 Jahre bestehenden Metzgerei Klöpfer, möchten wir Sie in Zukunft in Düsseldorf-Pempelfort mit unseren erstklassigen, in hoher handwerklicher Qualität gefertigten Fleisch-und Wurstwaren aus eigener, EU-lizensierter Herstellung, begeistern.

Der Neuanfang sollte leicht fallen, konnten wir doch den Großteil des bekannten Verkaufsteams von unserer Philosophie überzeugen.
Wir freuen uns darauf, Sie ab dem 19.10.2017 in der im neuen Glanz erstrahlenden Filiale auf der Duisburger Str. 84 begrüßen zu dürfen!

Ihr Team der Metzgerei Ludwig

Darf´s ein bisschen mehr sein? Neue Filiale in Unterbilk

Anfang November wurde die traditionsreiche Metzgerei Röschl an der Bilker Allee vom Unternehmen Ludwig übernommen. Insgesamt gibt es nun fünf Filialen in Düsseldorf und eine in Meerbusch.
Gegründet wurde die Metzgerei Ludwig bereits vor mehr als 25 Jahren von Metzgermeister Edgar Ludwig, bis 2007 wurde sie auch von ihm geleitet. Nach seinem Tod wurde das Unternehmen geteilt und Bettina Heuser übernahm 2008 neben den Produktionsräumen in Kaiserswerth auch zwei Filialen, nämlich die in Gerresheim und in Unterrath. Die anderen Läden, beispielsweise an der Rethelstraße und in den Schadow Arkaden verblieben bei der Familie Ludwig.

Im Laufe der Jahre konnte Heuser ihren Metzgereibetrieb vergrößern, weitere Filialen in Grafenberg, Kaiserswerth, Meerbusch und jetzt in Unterbilk kamen hinzu. Inzwischen beschäftigt sie 40 Mitarbeiter, darunter sechs Metzger, die täglich frische Wurst herstellen und Fleisch verschneiden. Die 52-jährige Mutter von drei Kindern stammt aus einer traditionsreichen Düsseldorfer Metzgerfamilie. „Ich habe schon als Jugendliche meine Ferien in der Metzgerei verbracht und meinen Eltern geholfen“, erinnert sie sich. Sie hat dann allerdings eine Ausbildung zur Hotelfachfrau absolviert und nicht den elterlichen Betrieb übernommen, aber das Interesse an Wurst und Fleisch blieb. Sie habe sich, so Heuser, im Urlaub immer gern mal Fleischtheken angesehen, und als ein Teil der Metzgerei Ludwig zur Disposition stand, habe sie sich – nach dem Motto „zurück zu den Wurzeln“ – sehr schnell zur Übernahme entschieden. Sie legt größten Wert auf gute Qualität aus eigener Herstellung, so wurden beispielsweise die Produktionsräume komplett saniert und nach neuesten EU-Richtlinien umgebaut.

„Es gibt leider nur noch sehr wenige Metzgereien, die selbst produzieren“, berichtet Heuser. Das liege einerseits am sehr großen Hygiene- und Administrationsaufwand, andererseits aber auch daran, dass häufig alteingesessene Metzgereien schließen müssten, weil sie keine Nachfolger fänden. Nur noch wenige junge Menschen entscheiden sich heutzutage für den Beruf des Metzgers, deshalb ist Bettina Heuser sehr froh darüber, dass sie gleich zwei Auszubildende einstellen konnte.

Auch qualifiziertes Verkaufspersonal ist in der Branche nicht leicht zu finden. Heuser hatte bei der Übernahme der Unterbilker Metzgerei, die das Ehepaar Röschl aus Altersgründen abgegeben hatte, das Glück, die Stammbelegschaft behalten zu können. Zudem fand sie in der 20-jährigen Michelle Lamontagne eine Auszubildende, der der Beruf der Fleischereifachverkäuferin mit dem täglichen Kontakt zu den Kunden großen Spaß macht. Gutes Personal in ihren Filialen zu haben, ist für Heuser – neben der gleichbleibend hohen Qualität ihrer Produkte – enorm wichtig. „Ich versuche zwar, alle Läden täglich zu besuchen, schaffe das aber nicht immer und habe daher aufgrund der vielen organisatorischen Aufgaben wenig Kundenkontakte“, erklärt sie. Deshalb sei sie darauf angewiesen, dass die Mitarbeiter sie über das Feedback der Kunden ständig auf dem Laufenden hielten.

Neben der täglichen Herstellung von frischen Wurst- und Fleischwaren wird bei der Metzgerei Ludwig auch täglich frisch gekocht. In der Unterbilker Filiale hat Heuser einen festen Stamm von rund 20 bis 30 älteren Damen und Herren von ihrem Vorgänger übernommen, die jeden Tag ihr Mittagessen, beispielsweise einen Eintopf oder auch mal Königsberger Klopse, in der Metzgerei abholen. Die positive Resonanz der Kunden, so Heuser, zeige ihr, dass es gut für das Viertel sei, die Metzgerei Röschl übernommen zu haben und damit eine Tradition zu erhalten.

Quelle: RP / Von Beate Werthschulte

Wie Metzgereien eine Zukunft haben

Meerbusch. Landauf landab schließen Metzgereien – die Konkurrenz der Discounter ist zu groß. In Meerbusch geht die Firma Ludwig einen anderen Weg. Sie übernahm eine Metzgerei und modernisierte die Produkte.

„Etwas mit Hähnchen?“, fragt Bettina Heuser am Telefon und antwortet: „Hähnchenbrustfilet gibt es morgen. Wenn Sie heute Geflügel wollen, kann ich Ihnen unseren Eintopf empfehlen.“ Die Inhaberin der Metzgerei Ludwig in Büderich gibt in kurzer Folge weitere Auskünfte dieser Art. Vormittags rufen viele Kunden an und erkundigen sich nach dem frisch zubereiteten Tagesgericht. Auch Sprechstundenhilfen und Sekretärinnen, deren Chef nach einer warmen Mahlzeit ruft. Das jeweilige Tagesgericht wird in der Dorfstraße zubereitet und als Ergänzung zum regulären Mittagessen angeboten, das die Zentrale anliefert.
Seit acht Jahren verantwortet Bettina Heuser die Produktion der weit verzweigten Ludwig-Metzgereien. Nach und nach übernahm sie fünf Filialen in Düsseldorf. Und nun auch die in Meerbusch, die aus Altersgründen frei wurde.

Der Name blieb, das Sortiment wurde nach gründlicher Renovierung aufgefrischt. Die bewährten und vielfach prämierten Rezepturen hat sie nicht verändert, allenfalls leicht modernisiert. „Wo Ludwig draufsteht, ist auch Ludwig drin“, stellt Bettina Heuser klar. Sie ist Metzgerstochter, hat bei den Eltern nur geholfen, später studiert und eine Ausbildung als Hotelkauffrau gemacht. 25 Jahre war die dreifache Mutter am Düsseldorfer Flughafen beschäftigt, ehe sie wieder zu ihren Wurzeln zurückkehrte.

Man habe sie in Büderich sehr nett aufgenommen, bestätigt sie. Und gleich am Eröffnungstag habe sie etwas gelernt, auf das sie von alleine nicht gekommen wäre. Eine Kundin sprach sie an und klagte ihr Leid über das Töten der Tiere. Wer ihnen das Leben nähme, müsse dafür etwas anderes geben, nur so seien die Lebenskräfte Yin und Yang ausgeglichen. „Sie forderte sie mich so eindringlich auf, dass ich sofort handelte“, erzählt Bettina Heuser. Das Ergebnis: Vor der Tür steht jetzt immer ein Napf mit Wasser, aus dem Hunde ihren Durst löschen können.

Zur Wiedereröffnung wurde mit Produkten aus der Sylter Sansibar ein neues Segment eingeführt. Darunter die berühmte Currywurstsauce, die in der Kombipackung mit fünf Bratwürsten zu haben ist. Ein weiteres Angebot sind Weißwürste aus eigener Produktion, dazu ein Glas süßer Senf. Es müsse wirklich nicht jeden Tag Fleisch sein, meint Bettina Heuser, „aber wenn, sollte die Qualität stimmen. Was der Kunde kauft, muss ihm schmecken. Dann kommt er auch wieder.“ Besonders ins Herz geschlossen habe sie männliche Einkäufer, sagt Bettina Heuser. Nicht unbedingt die, die den Zettel ihrer Frau kontrolliert abarbeiten. Sondern die, die sich von Wurst und Fleisch mit großem Appetit verlocken lassen.

Quelle: RP / Von Regina Goldlücke